Dr. Edit Schlaffer
Neben zahlreichen Preisen und Auszeichnungen erhielt sie zuletzt 2005 den Käthe-Leichter-Preis. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Frauen: In ihren zahlreichen Publikationen und Büchern beschäftigt sie sich mit Rollenklischees, Krisen des Zusammenlebens, der geschlechtsspezifischen Erziehung und der „vaterlosen Gesellschaft“. Sie selbst ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Beispiele ihrer Publikationen:
Warum ich mich für „female affairs“ engagiere„Heute konzentrieren sich meine Aktivitäten unter anderem auf das Streben nach gender-gerechten Gesellschaften. Die gängigsten Vokabeln im Zusammenhang mit weiblicher Berufstätigkeit sind heutzutage: Vereinbarkeit, Teilzeit, Wiedereinstieg. Und auch wenn Frauen familienorientierter denken, haben Kompetenz und Qualifikation der Frauen nicht im gleichen Ausmaß zu Selbstsicherheit geführt. Dieser Mangel hat zur Folge, dass sich Frauen nicht ausreichend für sich und die Durchsetzung ihrer Ziele einsetzen. Die Familienplanung muss daher von beiden Partnern gleich gut koordiniert werden. Das wird eine Revolution des Familienlebens zur Folge haben. Frauen, die hier Standfestigkeit beweisen, verhindern Brüche in ihrer Lebensgestaltung und erwerben Selbstsicherheit und Kompetenz. Die wiederum machen erfolgreich.“ |
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