Umfrageergebnisse 2006
Me, myself and IWir fragten die Frauen nach ihrem Verhältnis zu ihrem Körper. Dabei zeigte sich, dass fast alle ihr Äußeres in Zusammenhang mit ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Sexualität bringen. „Je besser die Wahrnehmung des eigenen Körpers, desto freier und genussvoller die Sexualität“ – so lautet die allgemein gültige Aussage. Interessant ist, dass etwa die Hälfte der Befragten die Beziehung zu ihrem Körper mit „gut“ bewertet. Bei näherem Nachfragen zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Bin ich schön?Fast alle haben etwas an sich auszusetzen. Die Stellen, die am häufigsten kritisiert werden, sind Brust, Bauch, Beine und Po. Viele Frauen fühlen sich aufgrund ihres Äußeren in einem solchen Ausmaß gehemmt, dass es ihnen schwerfällt, ihre Sexualität mit dem Partner voll zu genießen. Teilweise führt dies dazu, dass diese Frauen automatisch eine passive Rolle beim Sex einnehmen.
Schau mich nicht anDie vermeintlich schlechte Beziehung zum eigenen Körper äußert sich bei vielen in verminderter sexueller Lust. Manche Frauen meiden bestimmte Positionen beim Sex, um so ihre als unschön empfundenen Bereiche zu „verstecken“. Schuld an diesem Verhalten seien u.a. die medialen Leitbilder und die gesellschaftlichen Sexualnormen.
Keine Lust auf SexAbgesehen von der Belastung durch sexuelle Normen gibt es für viele der Befragten weitere „Lustkiller“. Etwa die Hälfte gibt an, generell Probleme zu haben, Lust zu bekommen und/oder feucht zu werden. Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur. Für einige ist der Erwartungsdruck des Partners zu hoch – er will zu oft Sex und hat „nichts anderes im Kopf“. Aber auch Erschöpfung und Stress im Alltag sowie Kinder sind häufig Grund für die Lustlosigkeit.
„Mein Partner braucht meinen Orgasmus mehr als ich“Als besonders störend empfinden es fast alle, wenn er beim Sex ihren Orgasmus regelrecht erzwingen will. „Es törnt mich total ab, wenn er wie wild auf meinen Orgasmus hinarbeitet.“
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