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Umfrageergebnisse 2006Ich schlafe mit mir selbstViele kommen durch den reinen Koitus nicht zum Orgasmus – erst durch zusätzliche Stimulierung.
Schatz, wir müssen nicht redenViele Interviewpartnerinnen gestehen ein, dass Sexualität in ihrem Privatleben gar nicht erst zur Sprache kommt. Die Gründe hierfür sind vielseitig und oft eine Kombination aus mehreren Problemen: mangelndes Selbstbewusstsein, die Unerreichbarkeit der medialen Leitbilder, der passive Zwang der gesellschaftlichen Sexualnormen etc. Oft ist es aber auch einfach Scham und nicht selten die Angst, den Partner zu verletzen.
Verhütung und SchwangerschaftVerhütung und Sexualität gehören für die meisten der Gesprächspartnerinnen unmittelbar zusammen. Verhütet wird vor allem aus Angst vor einer Schwangerschaft, seltener aus Angst vor Geschlechtskrankheiten. Bei den meisten Befragten ist Verhütung eine Voraussetzung für erfüllten Sex – zumindest solange keine Schwangerschaft gewünscht ist. Insgesamt ist für viele Verhütung mit Stress verbunden – auch, weil sich nur wenige Frauen intensiv mit dem Thema beschäftigen.
Pille oder nicht Pille, das ist hier die FrageDie Meinungen über die Verhütungsmethoden gehen weit auseinander. In Bezug auf die Pille sind die Meinungen gespalten: auf der einen Seite die Fraktion der begeisterten Anhängerinnen und auf der anderen die engagierten Kritikerinnen. Besonderer Stressfaktor sei die tägliche Einnahme – im weiteren Sinne Misstrauen gegen die eigene Disziplin.
Lästig, lästiger, „Pariser“Kondome werden von einem großen Teil der Interviewpartner als eher störend und unzuverlässig beurteilt.
Verhütung ist FrauensacheTrotz veränderter gesellschaftlicher Einstellungen sind die meisten Befragten davon überzeugt, dass Verhütung nach wie vor „Frauensache“ ist. Auf einen Mann würden sich einige einfach nicht verlassen, wenn es um Verhütung geht. Denn der sei schließlich nur „indirekt“ von einer Schwangerschaft betroffen. |
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