Partnerschaft
Auch wenn der Begriff „Sex-Schatztruhe“ nicht zum allgemeinen Wortschatz gehört − 56 % der Befragten haben eine. Und am häufigsten befinden sich darin – in der Reihenfolge – Kondome, ein Vibrator, Gleitgel sowie Taschentücher und Liebeskugeln.
Wenn es ums Verführen des Partners geht, bleiben nur 3 % der Frauen passiv, weil sie sich nicht trauen. Der überwiegende Teil der Frauen wird aktiv – zum Beispiel, indem sie direkt sagen, dass sie „Lust haben“, anfangen ihren Partner zu streicheln, für Romantik sorgen oder sich erotisch anziehen.
Um selbst in Stimmung zu kommen, bitten 47 % der Frauen wiederum ihren Partner diese oder ähnliche Dinge zu tun. Insgesamt empfinden 71 % aller Umfrage-Teilnehmerinnen diesen offenen und direkten Umgang miteinander als gut für die Beziehung.
Auf Barrieren angesprochen, die einer Verführung des Partners oder dem Ausprobieren von Neuem von vornherein im Wege stehen, gaben 48 % der Frauen die Befürchtung an, sich lächerlich zu machen. Und 42 % denken, dass ihr Körper „nicht toll genug“ ist.
Werden diese Barrieren überwunden, gibt es aber noch genug Reaktionen, die den Befragten den Mut nehmen, sich mehr als einmal zu trauen – zum Beispiel, wenn der Partner lacht, das Gesagte ignoriert oder dauernd nachfragt, ob er es gut macht.
Im Gegenzug reagieren die meisten Frauen (33 %) zuerst unsicher, lassen sich aber dann aus Neugier darauf ein, wenn ihr Partner etwas Neues mit ihnen ausprobieren möchte. Knapp ein Viertel aller Befragten stimmt dem sogar sofort zu. Und nur 1 % zieht sich verängstigt zurück, ohne darüber zu sprechen.
Die wenigsten Frauen reagieren auch irritiert oder fühlen sich nicht begehrt, wenn sie Lust haben, ihr Partner aber nicht. 34 % versuchen dann, selbst aktiv zu werden. 58 % der Befragten finden es dagegen nicht so schlimm und sehen es als normal an, wenn der andere mal nicht will.
Grundsätzlich fällt es Frauen ihrem Partner gegenüber leichter „Ja“ zu sagen (70 %) als „Nein“, wenn es um Sex geht. Allerdings nicht, wenn der Partner ungepflegt ist, er ihren Körper kritisiert oder ständig vor dem Fernseher sitzt. Diese drei Dinge bringen die Lust am schnellsten zum Erlöschen.
Smart Sex bedeutet auch geschickt auf den Partner einzugehen. Und hier zeigt die Umfrage absolut positive Tendenzen. Immer mehr Frauen erkennen, dass sie selbst viel für ihre Partnerschaft tun können. Ob mit Worten oder Taten: Die modernen Frauen nehmen und geben, wenn sie Lust dazu haben.
