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Das Hormonpflaster: Verhütung zum Aufkleben

Im Gegensatz zur Pille brauchen Frauen beim Hormonpflaster nur einmal pro Woche an die Verhütung zu denken. Zudem ist die Anwendung denkbar einfach: Das Verhütungspflaster wird wie jedes andere Pflaster einfach auf die Haut geklebt.

Wirkung

Das Pflaster gibt kontinuierlich Östrogen und Gestagen über die Haut ins Blut ab. Es verhindert den Eisprung, verändert die Gebärmutterschleimhaut und verdickt den Schleim im Gebärmutterhals. Ein Dreifachschutz, der eine sichere Verhütung gewährleistet.

Anwendung

Das 4,5 x 4,5 cm große Pflaster wird jeweils für eine Woche auf die Haut geklebt – an Bauch, Gesäß, Oberarm oder Oberkörper (nicht auf die Brust!). Der Pflasterwechsel sollte immer am gleichen Wochentag stattfinden. Nach drei Wochen folgt eine einwöchige Pause, in der es zur Blutung kommt. Dann beginnt ein neuer Zyklus.


Vorteile

  • Nur einmal in der Woche an Verhütung denken
  • Erbrechen und Durchfall beeinträchtigen die Wirkung nicht
  • Auch unter extremen Bedingungen (Sauna, Sport o.Ä.) gut haftend


Nachteile

  • Nicht geeignet bei Raucherinnen über 35 Jahre, bei hohem Blutdruck, Thromboseneigung und Lebererkrankungen. Dies sind dieselben Einschränkungen wie für die Anwendung der Pille
  • Hautirritationen
  • Sichtbarkeit des Pflasters
  • Wirkung bei einem Körpergewicht > 90 kg


Pearl-Index


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Vergleichen lohnt sich – vor allem bei Verhütungsmitteln. Hier finden Sie einen Überblick.
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