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Die Expertinnen der Initiative

Dr. Ulrike Brandenburg

Familie und Job unter einen Hut zu bringen, fällt Ulrike Brandenburg manchmal nicht leicht. Da ihre Meinung auf wissenschaftlichen Kongressen genauso begehrt ist wie in den Medien, ist sie beruflich sehr viel unterwegs. Denn wenn's um weibliche Sexualität und Lust geht, dann fragt man sie: Ulrike Brandenburg ist eine der angesehensten Expertinnen für Sexualwissenschaft.

Seit über 20 Jahren arbeitet sie als Psychotherapeutin und ist bekannt als Autorin und Co-Autorin zahlreicher medizinwissenschaftlicher Publikationen. Sie ist in eigener Praxis tätig sowie verantwortlich für den Funktionsbereich Psychoonkologie / Sexualwissenschaft am Brustzentrum des Universitätsklinikums Aachen – dort hat sie auch einen Lehrauftrag. Weiterhin ist sie erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung sowie Mitherausgeberin der Zeitschrift für Sexualforschung.

Prof. Dr. Dr. Elisabeth Merkle

Elisabeth Merkle ist eine höchst engagierte Gynäkologin, die sich nach über 15-jähriger Assistenz- und Oberarzt- sowie 8-jähriger leitender Kliniktätigkeit mit gleich zwei Praxen niederließ. Es gibt kaum eine Fragestellung im Bereich Gynäkologie, mit der sie noch nicht konfrontiert wurde. Ihr Know-how und ihre Erfahrung bringt sie in zahlreiche medizinische Gremien ein. Sie ist Vorsitzende der Sektion Gynäkologie beim Deutschen Grünen Kreuz und Fachherausgeberin für Aufklärungsbögen beim proCompliance Verlag, Erlangen.

Daneben lehrt sie als außerplanmäßige Professorin an der Eberhard Karls Universität, Tübingen. Elisabeth Merkle hat wenig Freizeit, denn sie pendelt zwischen ihren beiden Praxen in Bad Reichenhall und Stuttgart. In den seltenen Mußestunden liest sie und spielt Klavier. Oder sie beschäftigt sich mit der Einrichtung ihres Hauses, denn alte Möbel und Antiquitäten sind ihre Leidenschaft. Das sieht man auch in ihrer Praxis. Ein weiteres Hobby sind Vorträge, die sie nicht nur in Fachkreisen, sondern auch vor Laien hält. Ihr Anliegen ist es, Jugendliche über Empfängnisverhütung aufzuklären.

Prof. Dr. Anita Rieder

Frauengesundheitsförderung und Präventivmedizin sind Kompetenzfelder der Sozialmedizinerin. Die Österreicherin lehrt und forscht an der medizinischen Universität in Wien und gehört zu den 12 Prozent weiblicher Professorinnen an dieser Universität. Sie ist Mitglied vieler nationaler und internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften und Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens. In ihren Publikationen beleuchtet sie unter anderem die geschlechtsspezifischen Unterschiede aus sozialmedizinischer Sicht und vergleicht beispielsweise Männer- und Frauengesundheit.

Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Reform des Gesundheitswesens besonders in Bezug auf Gesundheitsförderung und innovative Versorgungsstrategien. Wie vielschichtig der Themenbereich ist, zeigt u. a. ihre Aufnahme in die Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste.
Verständlich, wenn Anita Rieder ihre Freizeit als Luxus genießt. Dann beschäftigt sie sich mit Reiseliteratur oder dem europäischen Film. Ihre Ferien verbringt sie in mediterranen Gebieten oder als „Lernurlaub“ an renommierten Unis im Ausland.

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