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Mit körperlicher Aktivität „Smart Sex“ erlebenSportliche Aktivität steigert den Spaß am SexAuch die sexuelle Gesundheit spielt im Rahmen des neuen Themas der Initiative „Smart Sex“ eine starke Rolle. Die Sozialmedizinerin geht unter anderem der Frage nach, in wie weit körperliche Aktivität die Gesundheit im Allgemeinen und die sexuelle Gesundheit im Speziellen beeinflusst. So hat beispielsweise eine Studie der Harvard Universität aus dem Jahr 2000 einen eindeutigen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Häufigkeit wie auch Vergnügen am Sexualleben besteht. Befragt wurden seiner Zeit Schwimmerinnen und Schwimmer in ihren 40ern und 60ern. „Regelmäßige Schwimmer im Alter von 60 Jahren waren genauso sexuell aktiv wie die Vergleichsgruppe der 40jährigen aus der Allgemeinbevölkerung. Das macht deutlich: Sport ist – für Frauen und Männer gleichermaßen – für die Vorbereitung eines erfüllten Sexuallebens bis in das hohe Alter hinein ein wichtiger Anti-Ageing Tipp,“ erklärt Rieder. Bei einer weiteren Untersuchung aus dem Jahr 2004 wurden 400 Studentinnen der Universität Arkansas nach der Häufigkeit ihrer sportlichen Betätigung, der Wahrnehmung der eigenen Fitness und der Vorstellung der eigenen sexuellen Aktivitäten sowie nach dem allgemeinen Sexualleben befragt. Zur Bewertung standen die Kriterien „überdurchschnittlich“, „durchschnittlich“ und „unterdurchschnittlich“. „Insgesamt 71 Prozent der Studentinnen, die ihr Fitnessniveau als weit überdurchschnittlich bewerteten, stuften auch ihre sexuelle Attraktivität als überdurchschnittlich ein“, fasst Rieder die Ergebnisse zusammen. So nahmen 60 Prozent der Befragten, die zwei- bis dreimal in der Woche sportlich aktiv waren, ihre sexuelle Attraktivität als überdurchschnittlich wahr. „Was die sexuelle Performance anbelangt, so waren die sehr Sportlichen scheinbar besonders sexuell leistungsfähig. 88 Prozent bewerteten sich selbst als durchschnittlich beziehungsweise weit über dem Durchschnitt liegend“, beschreibt die Sozialmedizinerin weiter. Fazit:„Eine Ursache für den positiven Einfluss von Fitness auf unser Sexualleben liegt vermutlich darin, dass wir uns wohler fühlen und mit uns zufriedener sind. Dadurch wird das Selbstvertrauen gestärkt“, erklärt die Sozialmedizinerin. Dabei sollte jedoch nicht im Vordergrund stehen, seinen Körper zu stählen, vielmehr sollte ein gesundes Mittelmaß an Bewegung gefunden werden. So empfiehlt die „female affairs“-Expertin mindestens eine halbe Stunde Bewegung täglich. „Wer seine Fitness steigern möchte, der sollte darauf achten, dass er ins Schwitzen kommt, ohne dabei außer Atem zu kommen“, so der Rat von Rieder. Auf diese Weise können täglich 150 bis 200 Kalorien extra durch Bewegung verbraucht werden – und alle positiven Effekte auf das Sexualleben genossen werden. Weitere Angaben: Giugliano D, et al (2006), Sexual Dysfunction and the Mediterranean Diet, 9:1118-20 Krucoff C et al, (2000) Peak.Performance, American Fitness 19, 32-36 Stanton N et al, (2003): Four workouts to improve your love life, Prevention, 55:76-78 Penhollow T, et al (2004) Sexual desirability and sexual performance: does exercise and fitness really matter, EJHS (7)? Wilmore J (2003), Aerobic exercise and endurance, Physician and Sports Medicine, 31:45-51 Oktober 2007
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