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The Smart Style of Sex: Sexualität aktiv inszenierenSexuelle Wünsche und FantasienDiese Selbstverantwortlichkeit zeigt sich auch im Umgang mit sexuellen Wünschen und Fantasien: 80 Prozent der Frauen haben sexuelle Wünsche. 91 Prozent setzen sich damit auch auseinander. Ähnlich verhält es sich mit sexuellen Fantasien: 85 Prozent gaben an, sexuelle Fantasien zu haben. 44 Prozent der Frauen, die ihren Partner daran teilhaben ließen, haben gute Erfahrungen gemacht. Rund 10 Prozent berichten über irritierende bzw. peinliche Erlebnisse. Generell sind Frauen jedoch der Meinung, dass der Austausch von Wünschen und Fantasien der Beziehung und der Liebe gut tut. Rund 80 Prozent gaben sogar an, es könnte ihre Beziehung bereichern, über ihre Wünsche und geheimen Vorstellungen zu sprechen. Sex-Schatztruhe und VerführungEbenso bei der Verführung sind Frauen immer öfter gern auch die Aktiven: 98 Prozent geben sich bei diesem Thema flexibel und kreativ. Zu 69 Prozent machen sie ihrem Partner durch Streicheln klar, dass sie Lust auf Sex haben. 43 Prozent beginnen ihre Verführung damit, den Partner auszuziehen. 39 Prozent wählen die direkte Art und sagen ihrem Partner, dass sie Lust auf ihn haben. 37 Prozent verführen durch erotische Kleidung, und 35 Prozent der Frauen sorgen für eine romantische Atmosphäre. Immerhin die Hälfte der Befragten besitzt eine persönliche Sex-Schatztruhe. „Gefüllt ist sie u.a. mit Kondomen, Vibrator, Gleitgel, Dildo, Taschentüchern und Liebeskugeln“, beschreibt Brandenburg. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So gerne Frauen ihren Partner verführen, kennen sie dennoch ihre eigenen Hemmschwellen sehr genau. Die „Smart Sex“ Umfrage zeigt: 60 Prozent der Frauen ziehen sich sofort zurück, wenn sie daran denken, dass sie ihren Körper nicht perfekt finden. 46 Prozent befürchten, sich lächerlich machen zu können und bremsen deshalb ab. „Als äußerst entmutigende Erfahrung erleben es Frauen, wenn der Partner sie ignoriert oder sie auslacht“, beschreibt Brandenburg. Dies führe zum Teil sogar dazu, dass Frauen sich nicht mehr trauen, etwas Neues mit dem Partner auszuprobieren. Ergreift der Partner die Initiative in punkto Experimentieren, reagieren Frauen zu 29 Prozent erst mit Unsicherheit und dann mit Neugierde. 16 Prozent lassen sich sofort begeistert darauf ein, und 10 Prozent reagieren ängstlich und möchten erst darüber sprechen. Erst einmal verstehen, was der Partner überhaupt möchte, bevor sie auf seine Ideen und Wünsche eingehen, gilt für 44 Prozent der Befragten. Smarter Sex fällt nicht einfach in den Schoß„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Frauen spontan sagen, sie haben kein Problem, mit ihrem Partner über Sexualität, Wünsche und Fantasien zu sprechen“, erklärt die „female affairs“ Expertin. Hiermit seien Aussagen wie „Heute habe ich keine Lust“, „Jetzt habe ich Lust“, „Ich zeige Dir mal, was ich gerne hätte“, gemeint, betont Brandenburg. „Dies betrifft die so genannten ungefährlichen, weil erlaubten beziehungsweise normiert gelebten Bereiche der Sexualität. Diese sind leicht zu kommunizieren“, weiß die Expertin. Aber wenn es um die geheimen Wünsche geht, um intimere Fantasien, also um den Teil der Sexualität, der mehr im Verborgenen und Geheimen liegt, „da werden wir still, schweigen eher und haben Angst, den anderen zu verletzen oder auf von uns nicht gewünschte Reaktionen zu stoßen“, beschreibt Brandenburg. „Und dies, obwohl wir dennoch glauben, ein offener Umgang mit diesen Wünschen würde unsere Beziehung bereichern.“ Dennoch: An diesem Punkt beginnen die Frauen, sich bewusst mit ihrer Sexualität zu beschäftigen. Sie werden mutiger, definieren eigene Grenzen neu, sammeln weitere Erfahrungen und probieren Neues aus – „letztlich die Basis für sexuelle Weiterentwicklung und ein eigenes sexuelles Profil“, so Brandenburg abschließend. Mai 2007 |
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