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Wenn ER mal nicht will – Der lustlose Mann

Aktiv Sexualität gestalten

Frauen lassen sich in punkto Unlust schnell verunsichern. Sie inszenie- ren zwar auch einmal ganz bewusst ihre Sexualität, so gaben 48 Proz- ent, der an der „Smart Sex“-Umfrage beteiligten Frauen, an, ein Zeitf- enster zu schaffen, währenddessen sie und ihr Partner dafür sorgen, dass sexuelles Begehren entsteht. Doch wenn es um die Libido des Partners, oder das Empfinden der eigenen Lust oder Unlust geht, herr- scht nach wie vor große Unsicherheit. Was tun, wenn der Partner nicht mehr will? „Das wichtigste ist, dem Problem in die Augen zu schauen, es sich einzugestehen und zu akzeptieren“, betont Brandenburg. So schwer es im ersten Moment auch erscheint, eine Konfrontation mit dem Thema auf der Paarebene schafft wieder Nähe und nimmt man- chmal auch bereits die Kränkung. „Vielleicht sieht sie dadurch auch, dass es nicht an ihr liegt, sondern vielmehr an seinem Leistungsdruck im Kopf“, beschreibt die „female affairs“-Expertin eine mögliche Ursa- che. Ein Wiederannähe- rn kann dann entscheidend helfen. „Hilfreich ist es dabei, nicht auf den Genuss zu achten, sondern auf die Wiede- rannäherung“, betont die Sexualwissenschaftlerin. Dabei muss es auch nicht gleich um die Erregung gehen. „Setzen Sie sich nicht mit dem Gefühl des


„Genießen-Müssens“ unter Druck. Wichtig ist es, wenn zwei Menschen grundsätzlich glauben, dass Sexualität gut tun würde, unabhängig von der Lust wieder Sexualität zu gestalten. Das kann man zum Beispiel machen, indem man sich zwei Mal in der Woche zum gegenseitigen Streicheln verabredet. Die Hauptsache ist, die Baustelle körperliche Intimität nicht länger zu vermeiden, sondern sie wieder zu betreten. Darüber entsteht Kontakt, darüber sinkt der Stress, ständig auf die Lust zu warten, das entspannt und erleichtert und das wiederum erlaubt die Entwicklung einer irgendwann auch wieder genussvollen partnerschaftlichen Sexualität,“ erklärt Brandenburg.

„Die Gründe für die männliche Unlust sind genauso vielschichtig wie die der Weiblichen. Und sie können nur individuell im Zusammenhang mit dem betroffenen Mann oder Paar verstanden und gegebenenfalls verändert werden“, fasst die Sexualtherapeutin zusammen. „Ich denke, dass bei allem Leid, welches die männliche Lustlosigkeit schafft, der Aspekt, dass auch Männer sich erlauben, keine Lust zu haben, ein die Sexualität bereichernder Aspekt ist“, beschreibt Brandenburg. „Nur darin stecken bleiben darf man nicht“, so der Appell der „female affairs“-Expertin.

Über die Initiative:

Die Expertinneninitiative „female affairs“ setzt sich für mehr weibliche sexuelle Kompetenz und ein entspannteres Liebesleben ein. Die sechs Expertinnen aus den Bereichen Gynäkologie, Sexualwissenschaft, So- ziologie und Psychologie möchten Frauen informieren und durch ver- mitteltes Wissen in punkto weibliche Sexualität kompetenter machen. „Denn nur wer wirklich Bescheid weiß, kann sich kompetent verhal-ten“, lautet das Credo der Initiative. Unter www.femaleaffairs.de haben die Expertinnen eine Seite von Frauen für Frauen eingerichtet und bieten ihren Lesern Wissenswertes aus den Bereichen Sexualität, Partnerschaft und Verhütung. „Moderne Frauen sind sexuell selbstbe- wusst und wünschen sich fantasievollen, kreativen Sex. Sie wollen ihre Sexualität unbeschwert genießen und möchten sich dabei nicht von der Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft beeinträchtigen lassen“, betont Prof. Dr. Dr. Elisabeth Merkle, Gynäkologin und „female affairs“-Expertin. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Frauen über die Möglichkeiten moderner Verhütung informiert werden und über unkomplizierte und sichere Methoden Bescheid wissen. So können sie auch ihre Sexualität besser genießen, denn Sexualität und Verhütung sind unmittelbar miteinander verknüpft. Das bestätigten 86 Prozent der Frauen, die an der „Smart Sex“-Umfrage von „female affairs“ teilgenommen haben. Mit dem Service in der Rubrik „Verhütu- ng“ möchten die Expertinnen Frauen dabei unterstützen, die für sich passende Methode zur Empfängnisverhütung zu finden und bieten den Leserinnen Neuigkeiten, Hintergrundinformationen und Tests zu den unterschiedlichen Methoden an. Der Clou: Ein Film mit der „female affairs“-Expertin Prof. Dr. Dr. Elisabeth Merkle beschreibt die Möglich- keiten der Zykluskontrolle, und in einem Forum haben die Userinnen die Möglichkeit, Fragen direkt an die Expertinnen zu stellen.

Pressekontakt:
„female affairs“ Initiativenbüro
Maren Schulz
Walther-von-Cronberg-Platz 6
60594 Frankfurt
Tel.: 069/ 6612456-8362
Fax: 069/ 6612456-8398
Email: maren.schulz@mslpr.de

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