„female affairs” entstresst den Sex
Expertinnen-Initiative will mehr sexuelle Kompetenz für Frauen / Repräsentative Umfrage zum Thema „Stressless Sex“
Sex und Liebe sind mehr denn je Medienthema Nummer eins. Keine Frauenzeitschrift, die nicht über erfüllteren Sex, längere Orgasmen oder die ultimativen Stellungen schreibt. Noch nie wurde so offen über Sex gesprochen, noch nie waren so viele Informationen zum Thema zugänglich. Trotzdem bleiben immer noch viele Fragen offen − weil sie aus Scham nicht gestellt werden oder die Antworten nicht zum eigentlichen Kern vordringen. „female affairs“ möchte dies ändern − und Frauen frech, ungeschminkt, direkt und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert über weibliche Sexualität informieren.
„female affairs“ – das ist eine interdisziplinäre Initiative renommierter Wissenschaftlerinnen, die sich intensiv mit dem Lebensstil der modernen Frauen und seinen Auswirkungen auf die Sexualität auseinandersetzt und auf der Grundlage des letzten Stands der Forschung Frauen praktisch berät. Erklärtes Ziel ist es, die sexuelle Kompetenz der Frauen zu erhöhen und einen konkreten Beitrag zu einem entspannteren Liebesleben und einer erfüllteren Partnerschaft zu leisten. Gründungsmitglieder von „female affairs“ sind Dr. Ulrike Brandenburg, Sexualwissenschaftlerin, Prof. Dr. Dr. Elisabeth Merkle, Gynäkologin, Prof. Dr. Anita Rieder, Sozialmedizinerin, Dr. Anneliese Schwenkhagen, Gynäkologin, Dr. Edit Schlaffer, Soziologin, und Dr. Eva Wlodarek, Psychologin. Sie alle beschäftigen sich seit Jahren innerhalb ihrer Fachbereiche mit der Lebenssituation und der Sexualität von Frauen und den Anforderungen, die damit einhergehen.
Wahlmöglichkeiten im Beruf und für die persönliche Lebensplanung führen einerseits zu mehr individueller Freiheit. Andererseits verunsichert die Vielfalt der Optionen. Parallel dazu sind die Forderungen, die von Seiten der Gesellschaft und von den Frauen an sich selbst gestellt werden, größer geworden. Ebenso wie die Erwartungshaltung, möglichst viel möglichst perfekt und möglichst auf einmal zu erledigen. Das gilt für Berufs- und Privatleben gleichermaßen. Innerhalb dieses Spannungsfeldes fällt es vielen Frauen schwer, ihre Position zu definieren und sie selbstbewusst einzunehmen.
Laut einer „Elle“-Umfrage sind über 80 % der Frauen zwischen 16 und 60 zu gestresst für Sex – und das, obwohl 49 % von Ihnen gerne mehr Sex hätten. Stimmt das? Repräsentieren diese Zahlen wirklich die sexuelle Lebenswelt der Frau? Das möchte die neue Initiative „female affairs“ herausfinden.